Es ist manches Schöne in der Oper

Richard Wagners Tannhäuser in Kassel

bis zum 6. August

„Es ist manches Schöne in der Oper“, stellt Spohr in einem Brief an seine Nichte Rosalie fest, „es fehlt aber an der musikalischen Erfindung und daher an guter Musik“.
Dieses Urteil über Tannhäuser von Richard Wagner trifft Spohr am Tag nach der Kasseler Premiere 1853. Bereits 1846 will Spohr diese Oper in Kassel aufführen, doch dies erlaubt ihm Kurfürst Friedrich Wilhelm nicht. Zu dieser Zeit hat Spohr auch gerade die Nachricht erhalten, dass seine eigene Oper Die Kreuzfahrer in Dresden, wo Wagner am Theater als Kapellmeister angestellt ist, nach vielen Verschiebungen für ihn unerwartet doch nicht inszeniert wird.

 

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